Donnerstag, 24. Mai 2018

[TTT] Meine dicksten Wälzer



1.     1161 – Das Fundament der Ewigkeit – Ken Follett
2.     1068 – Drachenelfen – Bernhard Hennen
3.     1103 – Drachenelfen: Himmel in Flammen – Bernhard Hennen
4.     1118 – Die Nebel von Avalon – Marion Zimmer Bradley
5.     1150 – Die Säulen der Erde – Ken Follett
6.     1136 – Outlander: Feuer und Stein – Diana Gabaldon
7.     1232 – Outlander: Die geliehene Zeit – Diana Gabaldon
8.     1232 – Outlander: Ferne Ufer – Diana Gabaldon
9.     1200 – Outlander: Der Ruf der Trommel – Diana Gabaldon
10. 1120 – Harry Potter und der Orden des Phönix – J.K.Rowling

Ich habe es tatsächlich geschafft, nur Wälzer über 1000 Seiten in meiner Liste unter zu bringen. Ich wusste gar nicht mehr, dass einige Bücher so dick waren! Bei Harry Potter und den Outlanderromanen hätte ich sie so auf 900 geschätzt, aber tatsächlich sind die Outlander Bücher richtig dicke Wälzer.

Der Top Ten Thursday ist eine Aktion die auf Weltenwanderer läuft. Jede Woche gibt es ein neues Thema, zu welchem eine Top Ten Liste erstellt wird.

Hier kommt ihr zum Beitrag von Alashanee

Montag, 21. Mai 2018

[Rezension] Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – J.K. Rowling



  Autor: J.K. Rowling
  Im Orginal: Fantastic Beasts and where to find them
  Reihe: Phantastische Tierwesen
  Übersetzt von: Anja Hansen-Schmidt
  Preis: 19.99€ / 9.99€
  Einband: Hc / TB
  Seitenanzahl: ca. 304
  Altersempfehlung: ab 14
  Erscheinungsdatum: 14. Januar 2017
  ISBN: 978-3551556943
  Verlag: Carlsen Verlag 
  Hier kaufen !


Als Erstes muss ich ein paar Dinge zu diesem Buch loswerden. Ich bin ein riesiger Harry Potter Fan und liebe alle Bücher, naja fast alle. Lasst uns Harry Potter und das verwunschene Kind bitte einfach vergessen. Ich mochte auch den Film Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind. Es war für mich nicht das gleiche Gefühl wie die alten Filme und Bücher, aber trotzdem habe ich ihn sehr gemocht und er hat nostalgische Gefühle in mir geweckt.
Ich habe mir das Buch vorher nie gekauft, da es ja im Grunde „nur“ ein Drehbuch zu einem Film, den ich schon gesehen habe ist. Als ich es nun aber für einen geringeren Preis ergattern konnte, habe ich mich auf das Abenteuer eingelassen. Zudem muss ich sagen, dass es nicht das erste Drehbuch ist, was ich gelesen habe. Ich fand, dass es trotz dem anderen Format, gut in mein Bewertungsraster gepasst hat und werde es als eigenständiges Buch bewerten, was man auch lesen kann, ohne den Film gesehen zu haben.

1.     Handlung: Der Magiezoologe Newt Scamander kommt mit einem Koffer voller magischer Tierwesen nach New York. Diese hat sie auf einer großen Reise um die ganze Welt aufgelesen und versucht sie vor der Ausrottung zu schützen. Doch als er in New York auf Jacob Kowalski trifft vertauschen die beiden aus Versehen ihre Koffer und ein paar der Tierwesen können entkommen. Allerdings ist die Zauberer Gemeinde von New York in Aufruhr, da eine dunkle nicht einschätzbare magische Gewalt sie zu entlarven droht. Da passen die entkommenen Tierwesen ihnen natürlich gar nicht in den Kram. Newt und Jacob Kowalski, ein No-Maj, machen sich auf die Suche nach den entkommenen Tierwesen. Doch was hat es mit dieser dunklen Macht auf sich?
2.     Schreibstil: Der Schreibstil muss selbstverständlich bei einem Drehbuch anders bewertet werden. Dialoge und was durch die Körpersprache verdeutlicht wird, ist sehr viel wichtiger als in „normalen“ Büchern. Die Dialoge werden sehr gut herübergebracht. Man hat wirklich das Gefühl, man würde neben den Charakteren stehen und ihnen lauschen. Besondern postiiv hervorzuheben ist auch die Beschreibung der Körpersprache und des Settings. Allerdings muss man ja auch sagen, dass ich dieses im Hinterkopf hatte, da ich den Film geschaut habe. Wer allerdings jetzt ausladenden Beschreibungen der Umwelt à al Herr der Ringe erwartet liegt damit selbstverständlich falsch. Es sind fast elliptisch anmutende Sätze mit klar formulierten Worten der wichtigsten Bestandteile. Nicht mehr und nicht weniger.
3.     Charaktere: Die Charaktere waren und sind schon immer eine große Stärke Rowlings gewesen. Man erlebt durch den Muggle, oder wie Muggle in Amerika genannt werden, den No-Maj, Jacob Kowalski die Welt der Zauberer. Das erleichtert Einsteigern in das Zaubererabenteuer das Verständnis der neuen Welt und auch Newt führt uns in die neue Welt der Zauberergemeinschaft von Amerika. Man kann sich mit beiden wunderbar identifizieren. Am besten allerdings mit Jacob. Newt bleibt meiner Meinung nach eher auf Abstand, was sich in den geplanten Fortsetzungen allerdings noch ändern wird. Hier war vor allem die Körpersprache sehr wichtig um sich mit den Charakteren identifizieren zu können. Auch alle Nebencharaktere sind, wenn es wichtig ist, gut ausgearbeitet und werden ansonsten als Typen gelassen. Bekommen manchmal noch nicht einmal Namen. Allerdings fand ich es schwierig, ohne konkrete Gesichter vor Augen zu haben, die einzelnen Kinder von Mary Lou zu unterscheiden und das nahm auch ein wenig der Spannung.
4.     Umsetzung: Die Umsetzung fand ich alles in alle gelungen. Hierbei spreche ich nicht von der Umsetzung in das Medium Film, sondern noch immer von dem Buch. Leider waren die Handlungsstränge meiner Meinung nach nicht ausgeglichen spannend, was auch an den Charakteren lag, die ungleich verteilt waren. Das ist etwas schade, da so die Spannungskurve nicht ganz ideal verlaufen ist. Aber ich weiß, dass das im Film anders herüberkommt. Und das ist ja auch das eigentliche Medium. Im Buch gibt es einen Anhang der Lesern, die nicht die Filmsprache beherrschen erklärt was die einzelnen Abkürzungen bedeuten, z.B. Montage, Jump Cut oder auch O.S. (Off-Screen). Natürlich muss man diese beherrschen damit man weiß, welche Atmosphäre wann erzeugt wird durch verschiedene Schnitttechniken. Für mich stellte das nicht das große Problem dar, aber für jemanden, der sich nicht in dieser Thematik auskennt, könnte das Buch schwieriger zu lesen sein und sich nicht so gut anfühlen. Das Buch kreiert aber meiner Meinung nach lange nicht die Spannung des Films und auch nicht die wundervollen Einblicke in die Welt der Magie. Allerdings darf man dieses Buch eben eigentlich auch nicht als Medium Buch bewerten, da es nicht dafür geschaffen ist. Ich werde das heute allerdings tun und es so bewerten als lesen man es als reines Buch. Denn als ein solches steht es irgendwie auch in der Buchhandlung, aber meine differenzierte Meinung habt ihr ja hiermit.
5.     Cover: Das Cover ist der absolute Hammer. Es ist wohl mit eines der schönsten Cover die ich im Schrank stehen habe. Es ist so voller liebevoller Details und auch die Farben finde ich wunderschön zusammen. Doch auch die Gestaltung unter dem Umschlag finde ich richtig süß mit dem kleinen Niffler.
6.     Ende: Das Ende ist meiner Meinung nach unglaublich süß gemacht. Das erste Mal taut Newt ein wenig auf und vor allem die allerletzte Szene finde ich soooo süüüß. Schon im Kino musste ich fast weinen und ich habe mich bevor ich das Buch angefangen habe schon auf diese Szene gefreut und sie hat mich nicht enttäuscht. Das „spannende“ Ende, dass im Film mit sehr viel CGI verarbeitet wurde, war im Buch natürlich ziemlich uneindrucksvoll ( ich glaube, das Wort gibt es gar nicht, ups). Aber wie gesagt, die Medien sind unterschiedlich.
7.     Bewertung:

1.     Handlung:            35 / 40
2.     Schreibstil:          10 / 15     aber schwierig zu bewerten in diesem Medium
3.     Charaktere:         15 / 20     steigert sich bestimmt mit folgenden Filmen
4.     Umsetzung:           5 / 10
5.     Cover:                     5 / 5        eigentlich müssten es 6 Punkte sein
6.     Ende                       7 / 10

                                                        67 / 100

Gesamtwertung:  6.7  P
Wertung als Medium Drehbuch:     9.0  P

Ich muss sagen, dass ich den Film besser fand als das Drehbuch als Buch gesehen, aber als Drehbuch gehört natürlich zum Film und ist damit sehr gut. Das Drehbuch ohne den Film zu lesen finde ich dagegen nicht so Hammer.
Ich freue mich schon riesig auf den zweiten Teil und finde es immer toll wie Drehbücher dann in Filmform und wie die einzelnen Angaben des Autors umgesetzt werden. Man sieht also, ich bin nicht nur ein Bücherfan, sondern auch ein Filmjunkie.
Ich hoffe, ihr fandet diese kurze ;) Review hilfreich und könnt meine Kritikpunkte nachvollziehen.,ch fand, dass es trotz bendühlelziehen.ich und klsondern auch ein Filmjunkie.
ie die einzelnen Angaben des Autors umgesetzt wer


Covernutzung: Angaben zu den einzelnen Verlagen lassen sich unter: Kontakt und Covernutzung finden
Carlsen sagt aus man darf ihre Cover verwenden unter den Stichpunkten: Buisness Blogger

Samstag, 19. Mai 2018

[Rezension] After love - Anna Todd






Autor: Anna Todd
Im Orginal: After 3
Reihe: After Reihe
Übersetzt von: Corinna Vierkant-Enßlin, Urlsula C. Sturm, Nicole Hölsken
Preis: 13€
Einband: broschiert
Seitenanzahl: ca. 944
Altersempfehlung: ab 16
Erscheinungsdatum: 15. Juni 2015
ISBN: 978-3453491182
Verlag: Heyne Verlag 
Hier kaufen !







1.     Handlung: Tessa trifft das erste Mal seit Jahren auf ihren alkoholkranken Vater und sie weiß noch nicht, wie sie damit klar kommen soll. Zudem steht sie im Konflikt mit Hardin. Ein weiteres Mal und während des Bandes immer wieder. In diesem Band geht es dabei vor allem um die Eifersucht von Hardin auf andere Männer und das gegenseitig eifersüchtig machen. Kann die Beziehung von Tessa und Hardin eine solch schwierige Zeit überstehen?
2.     Schreibstil: Ich muss sagen, dass sich im Verlauf der Reihe nicht sonderlich viel verändert hat, und bringe nun einfach einige Zitate meiner letzten Rezension ein: „Der Schreibstil ist vollkommen flüssig. Man fliegt gerade zu über die Seiten und kann das Buch nicht aus der Hand legen, auch wenn die Handlung im Grunde überhaupt keinen Stoff hergibt. Das Buch ist ein absoluter Pageturner. Einer der Besten, die ich je gelesen habe. Auch die Sexszenen finde ich gut gelungen. Die Wortwahl ist allerdings zu bemängeln. Wörter wie Fuck sind keine Einzelfälle.  Zudem werden diese häufig wiederholt und wiederholt und wiederholt.  Natürlich ist der Schreibstil nicht brillant, aber für das Buch passend.“
3.     Charaktere: Ich muss sagen, dass mich beide Charaktere in diesem Band extrem genervt haben. Vor allem Tessa konnte ich nach einer Weile nicht mehr ertragen. Sie entscheidet sich andauernd um und trifft Entscheidungen die jeder Logik widersprechen. Aufgrund dieser würde man vermuten, ihr sei ihre Beziehung nicht wichtig, aber natürlich ist diese ihr in Wirklichkeit wichtig. Ein dauernder Widerspruch. Auch Hardin hat mich nicht ganz überzeugen können. Diese ständige Eifersucht war einfach schrecklich und die vielen Lügen, die er erzählt hat. Vor allem aber stört mich auch die Wahl der Schimpfwörter, die einfach häufig nicht übersetzt werden. Beide Charaktere treffen Entscheidungen, die man als Leser nicht nachvollziehen kann und so kann man sich auch nicht mit ihnen identifizieren.
4.     Umsetzung: Das ganze Buch ist eine einzige Schilderung einer On und Off Beziehung, die sich immer wieder im Kreis dreht und wo sich zwei Personen immer wieder enttäuschen. Ob man das lesen möchte, ist meiner Meinung nach fraglich. Außerdem stört mich das Bild der Frau, das in dieser Reihe gezeichnet wird. Unselbstständig und abhängig von Männern.
5.     Cover: Das Cover ist schön und die Reihe sieht toll im Regal aus.
6.     Ende: Das Ende ist meiner Meinung nach ganz gut gelungen. Ich mochte es, auch wenn es etwas übertrieben war. Auch wenn man Entwicklungen im nächsten Roman meiner Meinung nach nicht gut verarbeitet hat.
7.     Bewertung:

1.     Handlung:           8  / 40
2.     Schreibstil:          7 / 15
3.     Charaktere:         4 / 20
4.     Umsetzung:        2 / 10
5.     Cover:                   5 / 5
6.     Ende                     5 / 10

                                                        31 / 100

Gesamtwertung:   3.1 P
Genrewertung:      6 P

 
Bildquelle: Verlag, JPG
Covernutzung: Angaben zu den einzelnen Verlagen lassen sich unter: Kontakt und Covernutzung finden

Freitag, 18. Mai 2018

[Writing Friday] Mai 2018 - Druck




Es begann damit, dass wir alles vertuschen mussten, denn niemand durfte erfahren, dass eine der gefährlichsten Auftragsmörderinnen der Welt mit uns arbeitete. Mit einem der renommiertesten Geheimdienste der Welt. Ich wartete mit den anderen Agenten an dem riesigen Konferenztisch und wir würden bald auf sie treffen. Auf eine der wohl intelligentesten Frauen der Welt und vor allem eine der gefährlichsten. Der Präsident schien recht gelassen zu sein, doch meine Beine wackelten vor Nervosität. Ich hatte schon viel von ihr im Vorhinein gehört. Wir alle hatten das. Doch was der Präsident vorhatte, das wussten wir nicht.
Man hörte Schritte auf dem Flur und alle Augen richteten sich auf die Tür. Zwei große, dunkel gekleidete Männer traten in und hatten in der Mitte eine Frau dabei. Sie hatte rote, ungebändigte Locken und ihre Augen huschten gehetzt hin und her. Die Männer verließen den Raum wieder und der Präsident zeigte auf den freien Stuhl im Raum. Sie tat einen vorsichtigen Schritt nach vorne und ließ sich auf den Stuhl fallen. Das war also die Frau, von der ich schon so viel gehört hatte. Sie war absolut abgemagert und ihre Hände zitterten die ganze Zeit. Ihre Augen schienen sich nicht auf einen Punkt fokussieren zu können. Sie schien verwirrt zu sein und nicht mehr die Frau, die sie einmal war. Eigentlich sollte ihn das beruhigen, aber er fragte sich auch was man einer Frau wie ihr angetan haben musste um sie in einen solchen Zustand zu versetzten.
Der Präsident setzte zum Sprechen an und begann damit die neuen Einsätze vorzustellen. Zudem verteilte er sie an die einzelnen Agenten, nur noch ich war übrig geblieben und bekam einen recht interessanten Auftrag zugeteilt, doch ich sollte ihn nicht alleine bestreiten. Ich sollte ihn mit Magrete bestreiten. Ich starrte die Frau an, die teilnahmslos durch den Raum schaute. Wir wurden entlassen. Ich starrte sie an und sprach sie auf den Auftrag an. Sie nickte. Ebenfalls teilnahmslos. Als Agenten sollten wir uns sofort auf den Weg machen und auf uns wartete ein Helikopter. Ich teilte ihr das mit. Sie stand auf, unsicher. Wir stiegen ein. Sie hatte Tränen in den Augen. Sie kullerten ihre Wangen hinunter, als wir abhoben. Ich wusste, dass es Tränen des Glückes waren, Glück über die Freiheit, doch diese war beschränkt. Ich starrte sie an und dann aus dem Fenster. Würde sie mich umbringen, mir entwischen oder uns wirklich helfen. Würde sie ihr Kind im Stich lassen?

Writing Friday ist eine Aktion von readbooksandfallinlove.
Jeden Monat gibt es neue Schreibaufgaben. Das bedeutet: Verschiedene Themen, zu denen man Kurzgeschichten oder Gedichte schreiben kann. Jeden Freitag werden die Beiträge dann veröffentlicht.
Hier kommt ihr zu dem Beitrag von readbooksandfallinlove: Writing Friday Mai 2018
Heute habe ich mir die Aufgabe ausgesuchtdie Geschichte mit dem obigen Satz zu beginnen.

Ich würde mich sehr über eure Rückmeldung freuen und auch über Tipps.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Post

Eure    Svenja

Freitag, 11. Mai 2018

[Writing Friday] Mai 2018: Ratespiel


Ich wollte aus der Aufgabe auch so ein kleines Ratespiel machen, wie Zeilenwanderer letzte Woche. Ich werde das Rätsel dann in zwei drei Tagen selbstverständlich auflösen. Vielleicht bekommt ihr ja alle heraus.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich es nicht so schwierig finde, aber ich habe ja auch alle Bücher gelesen;) Auf jeden Fall habe ich versucht aus vielen Genres etwas heraus zu picken, damit alle eine Chance haben.
Viel Spaß!

1. Verrücktes Huhn macht es sich zur Aufgabe einem gelähmten Mann die Lebensfreude wieder zu geben.

2. Ein kleiner Junge liest sich in eine fremde Welt hinein und muss diese vor dem alles verschlingendem Nichts retten.

3. Totale Überwachung und ein großer Bruder beobachtet dich ständig und überall.


Writing Friday ist eine Aktion von readbooksandfallinlove.
Jeden Monat gibt es neue Schreibaufgaben. Das bedeutet: Verschiedene Themen, zu denen man Kurzgeschichten oder Gedichte schreiben kann. Jeden Freitag werden die Beiträge dann veröffentlicht.
Hier kommt ihr zu dem Beitrag von readbooksandfallinlove: Writing Friday Mai 2018
Heute habe ich mir die Aufgabe ausgesucht drei Bücher in einem Satz zusammenzufassen.

Ich würde mich sehr über eure Rückmeldung freuen und auch über Tipps.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Post

Eure    Svenja

Donnerstag, 10. Mai 2018

Harry Potter: Hogwarts Mystery – Kritik

Am 25. April wurde das neue Harry Potter Spiel „Harry Potter. Hogwarts Mystery“ für Android und IOS von Warner Bros. Und Jam City, Inc. veröffentlicht. Mein Herz und das von vielen Fans dürfte bei dieser Ankündigung höher geschlagen haben, aber ob es sich lohnt dem Brief nach Hogwarts zu folgen und in das magische Abenteuer einzutauchen, das erfahrt ihr hier.
Natürlich ist das nur meine Meinung. Zudem muss ich im vor hinein sagen, dass ich mich nicht mit Spielen auskenne und das wirklich nur als Laie beurteile, aber vor allem auch als Fan.

Die ersten Teaservideos sahen wirklich toll aus. Man bekam direkt Gänsehaut, wenn man sie sah. Ich verlinke es euch hier.
Und das Spiel begann auch dementsprechend. Meiner Meinung nach war die Optik toll und man konnte sich seinen eigenen Avatar gestalten.
Meine Erwartungen an das Spiel: Ich hatte erwartet, dass ich eben als neue Schülerin nach Hogwarts komme und dort durch meine Antworten und Aktionen eine angefertigte Storyline präsentiert bekomme. Im Grunde ein Telltale Game.

Am Anfang konnte mich das Spiel wirklich begeistern. Ich dachte, dass man durch ein Tutorial geführt wird und die Funktionen des Spiels vorgestellt bekommt. Im Grunde muss man nur auf den Bildschirm tippen und einzelne „Aufgaben“ durch das Tippen erfüllt. Man musste überhaupt nicht denken und auch nicht die Story verfolgen, da man automatisch dadurch geführt wird. Zudem muss man für jede Aktion Energie verbraten, aber man hat nur fünfundzwanzig. Wenn diese aufgebraucht sind muss man warten bis sich die Energie in einigen Stunden wieder aufgeladen hat und man kann weiterspielen. Aber natürlich kann man die Energie auch kaufen ;). Selbstverständlich.

Leider endete das Tutorial nicht. Man konnte die Story selber überhaupt nicht beeinflussen, sondern musste ihr folgen. Ich selber kann mit diesem Spiel überhaupt nichts anfangen. Man konnte selber die Story nicht beeinflussen und musste ständig warten, weil die Energie mal wieder ausgegangen ist. Außerdem konnte man sich nicht wirklich in Hogwarts umschauen. Einige Interaktionen mit den Charakteren waren ganz nett, aber das alleine ist es meiner Meinung nach nicht wert. Auch die schöne Grafik konnte es meiner Meinung nach nicht raus reißen. Vielleicht bin ich auch zu alt für das Spiel und es ist eher auf 12-14 Jährige ausgelegt, aber dann könnte ich mir vorstellen, dass das ständige warten nicht wirklich sinnvoll ist.

Wenn ihr das Spiel also trotzdem ausprobieren möchtet, dann macht es. Es ist kostenlos, aber wenn ihr euch schon nach ein paar Minuten fragt, warum man nur der Story folgt, nichts selber entscheidet und nur tippen muss um Aktionen und Zaubersprüche zu lernen, dann ist dieses Spiel nichts für euch. Für Fans ist der Anfang allerdings sehr süß gestaltet und auch die Idee des Spieles finde ich schön, allerdings stört mich einfach die Umsetzung.

Ich hoffe, ich bin nicht zu negativ herübergekommen und möchte noch einmal alles positive Aufzählen: Man kann seinen eigenen Charakter gestalten und sein Haus auswählen. Man kommt am Anfang in die Winkelgasse und das Feeling ist wunderschön und auch die Optik gefällt mir. Negativ ist, dass man sich trotz der schönen Optik nicht wirklich umschauen kann und das man insgesamt wenig tun kann. Die limitierte Energie bedeutet dauerndes warten oder viel Geld ausgeben. Zudem kann man die Story selber nicht beeinflussen.

Also wenn ihr es ausprobieren wollt, dann probiert es! Mich konnte das Spiel leider überhaupt nicht überzeugen und das ist sehr schade, da ich mich tierisch auf das Spiel gefreut habe.



Montag, 7. Mai 2018

[Rezension] Nevernight: Das Spiel - Jay Kristoff



     Autor: Jay Kristoff
     Genre: Fantasy
     Orginaltitel: Godsgrave (Nevernight Chronicle Band 2)
     Reihe: Nevernight Band 2
     Preis: 22,99 € / 19,99 €
     Einband: HC / E-Book
     Seitenanzahl: ca. 704
     Altersempfehlung: ab 14
     ISBN: 978-3596297597
     Erscheinungsdatum: 25.04.2018
     Übersetzerin: Kirsten Borchardt
     Verlag: Fischer Tor Verlag
     Hier kaufen !


1.     Handlung: Mia ist nun Auftragsmörderin und kehrt zurück nach Gottesgrab im Namen der Roten Kirche. Die folgt ihren Worten und tötet ohne nachzufragen. Blindes Gehorchen. Doch ihr eigenes Ziel sind noch immer die Männer, die ihre Familie getötet haben: Konsul Scaeva und Kardinal Duomo. Doch Mia irgendwann fragt Mia doch nach und entdeckt Geheimnisse über die rote Kirche. Um ihre eigenen Ziele zu erreichen, verkauft sie sich selber in die Sklaverei. Nun muss sie als Gladiatorin bei dem großen Spiel, dem Magni antreten. Denn dem Gewinner winkt eine Audienz beim Konsul....
2.     Schreibstil: In der Kritik zum ersten Band sagte ich noch wie besonders der Schreibstil von Jay Kristoff sein, da das Buch aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben ist. Allerdings wurde dieser zum Ende des Buches weniger. In dem neuen Band nun kommt er nur noch an ganz wenigen Stellen durch. Man kann ihn eigentlich nur noch erahnen. Viele wird das nicht stören, da ein auktorialer Erzähler auch recht anstrengend sein kann, allerdings hat es dem Buch auch etwas Besonderes gegeben. Es gibt noch immer viele Anmerkungen auf den Seiten. Mich selber stören diese ein wenig, da ich aus der Geschichte rausgeworfen werde, wenn ich sie lesen würde. Ich bin viel zu gefangen in der Geschichte, als das ich sie lesen möchte. Manchmal sind sie sinnvoll, wenn alte Geschichten erzählt werden, aber ansonsten habe ich sie übersprungen. Meiner Meinung nach sind die meisten nicht wichtig um die Geschichte zu verstehen. 
3.     Charaktere: Ich habe die Entwicklung von Mia wirklich genossen. Ihr Charakter entwickelt sich weiter und wird erwachsener. Auch ihre Beziehung finde ich sehr interessant und hat mich überrascht. Allerdings muss ich sagen, dass man ihr das absolut kaltherzige nicht ganz abnimmt, was in der Umsetzung und auch am Ende zu einem kleinen Problem wird. Ansonsten tauchen auch alte Charaktere wieder auf zum Beispiel Mercurio. Die neuen Charaktere fand ich zum Teil nicht so toll ausgearbeitet. Sidonius fand ich toll, aber Leona und Furian haben mich eher enttäuscht. Man konnte ihre Handlungen durch die Vergangenheit auf der diese nur beruhen sollen nicht ganz nachvollziehen. Und vor allem da die Vergangenheit die Charaktere vollkommen ausgemacht haben sollen.
4.     Umsetzung: Die Umsetzung hat mir nicht ganz so gut gefallen wie im ersten Buch. Die Spannung wurde gut aufgebaut, allerdings wurde das Buch in zwei Zeitebenen erzählt auf jeden Fall durch die erste Hälfte. Ich mag es immer, wenn man „zwei“ Handlungsstränge hat die am Ende zusammenlaufen, allerdings wusste man ja schon, wie der erste ausgeht, daher war es nicht mehr ganz so spannend. Aber man kann nicht sagen, dass mich das Buch deswegen gelangweilt hätte, da ich es an einem Tag verschlungen habe. Ansonsten wurde ein paar Twists eingebaut, die ich aber leider hervor gesehen habe. Das war etwas schade, aber für jemanden der weniger gelesen hat oder noch nicht so viel Fantasy werden diese vielleicht nicht so durchschaubar sein.
5.     Cover: Das Cover des Buches finde ich extrem hübsch und entspricht in etwa dem Schatten auf dem ersten Band. Eine wirklich tolle Idee. Ansonsten finde ich den Preis ziemlich heftig, mit neunzehn oder achtzehn Euro wäre es leichter das Buch zu kaufen. Aber dreiundzwanzig finde ich schon sehr viel.
6.     Ende: Das Ende des Buches war in etwa so wie ich es mir vorgestellt habe. Natürlich konnte es nicht „ganz“ gut ausgehen, da es noch einen dritten Band gibt. Also wurden die Karten noch einmal neu gemischt. Wie sie gemischt wurden, wird eine Überraschung sein. Allerdings ist die Weise wie sie gemischt wurden recht verwirrend. Ich habe das Ende wirklich mehrmals gelesen, um alles zu verstehen und bin mir nicht einmal jetzt ganz sicher, da es sehr verwirrend geschildert wurde. Ich fand es dennoch nicht schlecht wie im ersten Roman. Alles in allem muss man sagen, dass das Buch irgendwie doch ein Zwischenband ist, da sich nicht viel an der Ausgangslage verändert hat. Das lässt einen mit einem gespannten Gefühl auf den nächsten Band zurück, aber mit einem ein wenig faden bezüglich des zweiten Bandes. Sechshundert Seiten, in denen viel passiert ist, aber irgendwie auch wieder nicht. 
7.     Bewertung:

1.     Handlung:            30 / 40
2.     Schreibstil:          11 / 15
3.     Charaktere:         14 / 20
4.     Umsetzung:           7 / 10
5.     Cover:                     4 / 5
6.     Ende                       5 / 10

                                                        71 / 100

Gesamtwertung:   7.1 P
Genrewertung:      7.5 P


Bildquelle: Verlag, JPG
Covernutzung: Angaben zu den einzelnen Verlagen lassen sich unter: Kontakt und Covernutzung finden